Auch private Kredite genau prüfen
02. April 2012
Früher oder später passiert es den meisten Menschen, sie geraten in einen finanziellen Engpass. Besonders wenn es sich um einen kleineren Engpass handelt, tendieren immer mehr Menschen dazu sich durch private Kredite helfen zu lassen und nehmen daher keinen gewöhnlichen Kredit bei einem gewerblichen Anbieter, wie einer Bank auf.
Private Kredite sind Kredite von privat an privat, dies können Kredite von Familienangehörigen oder Bekannten und Freunden sein. Bei diesen privaten Krediten handelt es sich meist nur um kleine Summen, denn für eine Privatperson ist es schwer die Bonität einer anderen Person zu ermitteln, daher bleiben die Kreditsummen überschaubar. Mittlerweile gibt es jedoch immer mehr Plattformen für private Kredite, die private Kreditgeber mit Kreditsuchenden zusammenbringen. Doch egal um welche Art von Kredit es sich handelt, alle Kreditformen bzw. Kreditverträge unterliegen rechtlichen Rahmenbedingungen, die in den §488ff. BGB geregelt sind, diese Bedingungen gelten für private Kredite, ebenso wie für gewöhnliche Kredite zwischen Privatperson und Finanzinstitut.
Als Kreditgeber bei privaten Krediten sollte man immer beachten, dass man keinen formlosen Kredit vergibt, alle Bedingungen sollten in schriftlicher Form festgehalten werden, so dass es in einem Ernstfall zu keinen Beweisproblemen kommen kann. Zudem sollte man bedenken, dass es in den meisten Fällen einen Grund gibt, warum private Kredite gewählt werden, oft ist es so, dass der Kreditnehmer bei keiner Bank eine Kreditzusage erhalten hat und nun einen privaten Kredit bekommen möchte. Für den Kreditgeber bedeutet dies, dass er sich vor Abschluss des Kreditvertrags absichern sollte. Sollte es zu große Zweifel an der Bonität des Kreditnehmers geben, ist eine Absage des privaten Kredits für beide Parteien die beste Lösung, bevor der Kreditnehmer sich weiter verschuldet und der Kreditgeber sein Geld womöglich nicht mehr zurückgezahlt bekommt.
Private Kredite – aber nicht von Freunden
06. Januar 2012
Seit Wochen hört man ja in den Medien nichts anderes mehr als die Berichterstattung über den privaten Kredit, den Christian Wulff für den Kauf seines Hauses erhalten hat. Die Diskussionen gehen schon seit Wochen hin und her, und irgendwie kann man es auch mittlerweile nicht mehr hören. Bundespräsident Wulff empfindet es als vollkommen normal, dass man sich von Freunden Geld leiht. Bei Verbraucherschützern und auch bei Schuldnerberatern kommt diese Praktik nicht gerade sehr gut an. Der Grund ist ganz einfach, wenn es zu Problemen kommt bezüglich der Rückzahlung, dann sorgen solche private Kredite nicht nur für einen Konflikt, sondern oft auch dafür, dass die ehemals guten Freunde ganz schnell zu erbitterten Feinden werden. Mal ganz ehrlich, wer will das schon?
Sicher, wenn man Geld benötigt, dann versucht man es auf allen möglichen Wegen. Dennoch sehen die Verbraucherschützer solche Praktiken nicht sehr gerne, denn sie setzen eher auf das Verhältnis vom Kunden zur Bank, das in den meisten Fällen unterkühlt ist, und mit Sicherheit nicht von Emotionen beherrscht. Dies weiß man bei der Bank von Anfang an, hier geht es nur um ein reines Geschäft. Der Antragsteller benötigt Geld, und die Bank möchte ihren Gewinn an diesem Kredit machen, und das war es auch schon. Wenn ein solcher privater Kredit gut läuft und auch immer abbezahlt wird, stellt das natürlich auch kein Problem dar, doch was ist, wenn es wirklich einmal zu Schwierigkeiten kommt? Wenn der gute Freund dann einen Mahnbescheid schicken muss, geht es nicht nur dem Kreditnehmer schlecht, auch der hilfsbereite Freund fühlt sich in den meisten Fällen nicht sehr gut dabei. Dennoch kann er auch nicht auf das geliehene Geld verzichten. Und beim Kreditnehmer kommt dann auch meistens noch hinzu, dass man ein sehr schlechtes Gewissen gegenüber den Freunden und auch Verwandten bekommt und immer das Gefühl hat, man hätte sie ausgenutzt. Daher geht der Rat sowohl von den Verbraucherschützern als auch von den Schuldnerberatern dazu, dass man wenn möglich lieber einen Kredit von der Bank nehmen sollte, anstatt private Kredite.
Bildquelle: : S. Hofschlaeger / pixelio.de
Die Direktbanken liegen vor den Filialbanken
05. Dezember 2011
Jetzt wurde durch eine Studie belegt, was sich viele bereits gedacht haben, wenn es um Verbraucherkredite geht, sollte man auf jeden Fall genau Hinschauen. Diese Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität, kurz auch DISQ genannt, hat hier festgestellt, dass es große Unterschiede gibt bezüglich der Konditionen und auch der Servicequalität. Gerade bei den Filialbanken sei es so, dass die Kreditnehmer immer öfter mit zu hohen Zinsen und auch einem schlechten Service abgespeist werden.
Untersucht wurden für diese Studie die Konditionen und die Servicequalität bei Ratenkrediten, und zwar von 15 Filialbanken, die überregional agieren und auch acht Direktbanken. Hier fielen vor allen Dingen die Berater der Filialbanken recht negativ auf. Diese drängten die Kunden zu einem Abschluss, und sie wiesen auch nicht korrekt hin auf die Kosten der Restschuldversicherungen, und oft wurden sogar unrichtige und gar schädliche Schufa-Anfragen gestellt.
Die Servicequalität der gesamten Filialbanken wurde insgesamt mit „ausreichend“ bewertet. Recht auffällig groß war hier bei den Instituten auch die Preisspanne. Hier wurden Ratenkredite angeboten die Effektivzinssätze hatten, die von 5,40 bis hin zu 10,99 Prozent reichten. Die besten Ergebnisse konnten in dieser Studie bei den Filialbanken die Postbank und auch die Sparda-Banken Berlin und Hamburg verzeichnen.
Sehr viel kundenfreundlicher waren hier die Direktbanken, wo es Bestnoten gab bei der Servicequalität und auch beim Effektivzinssatz. Dennoch wurde insgesamt bemängelt von der DISQ, dass die Transparenz auf dem gesamten Kreditmarkt momentan einfach zu gering ausgeprägt sei. Diese Studie basiert auf mehr als 800 Kontakten, hier sind 120 Testberatungen in den Filialen und auch mehr als 300 Anfragen enthalten, die per Email und Telefon getätigt wurden.
Wenn man dieses Ergebnis sieht, dann ist es wirklich kein Wunder, dass private Kredite immer öfter online beantragt werden.
Bildquelle: U. Herbert / pixelio.de
Ein günstiger Kredit eignet sich auch bestens zum Weihnachts-Shopping
24. November 2011
Weihnachten steht vor der Tür, es geht nun wirklich in sehr großen Schritten auf das Jahresende zu. Die Kinder können es schon fast nicht mehr erwarten, und immer mehr Eltern beginnen zu überlegen, wie sie die Wünsche des Nachwuchses finanzieren sollen. Der Wunschzettel der Kids heute beinhaltet ja für gewöhnlich nicht gerade sehr günstige Wünsche, und wenn dann noch mehrere Kinder vorhanden sind, dann wird es im Portemonnaie erst einmal richtig eng. Für viele Menschen bedeutet das Weihnachts-Shopping eine echte Belastung für den Geldbeutel, und nicht selten geraten Eltern hier in eine arge finanzielle Bedrängnis.
Wer nicht gerade so flüssig ist, aber dennoch seinen Kindern ihre lang gehegten Wünsche erfüllen will, der kann zu einer anderen Möglichkeit greifen. Ein günstiger Kredit ist hier sehr gut geeignet, um alles Nötige einzukaufen, um den Kids ein tolles Weihnachten zu bereiten. Auch für die Eltern ist das dann die Möglichkeit, ein weitaus entspannteres Weihnachten zu verbringen, ohne Sorgen um das Geld.
Viele greifen bei der Finanzierung ihrer Weihnachtsgeschenke gerne auf den Dispokredit zurück, was aber nicht wirklich eine gute Idee ist, wenn man sich einmal die Zinsen anschaut, die man dafür berappen muss. Viel günstiger und auch einfacher ist hier ein Ratenkredit, den man dann ganz einfach und schnell wieder zurückzahlen muss. Diese Ratenkredite bekommt man auch für relativ kleine Summen, es müssen nicht immer zig Tausende von Euro sein. So hat man das Geld, das man benötigt, und muss nicht gleich über den eigentlichen Bedarf finanzieren. Warum 2000 Euro aufnehmen, wenn man eigentlich nur 1000 Euro braucht? Sehr viele Anbieter haben bereits Ratenkredite im Angebot, die ab 1000 Euro aufwärts gehen. Hier gibt es gute Bedingungen für die Finanzierung der Weihnachtsgeschenke.
So steht einem tollen Weihnachtsfest dann nichts mehr im Wege!
Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de
Ein Kredit ohne Einkommensnachweis aber mit Sicherheiten
09. Juni 2011
Ein Kredit ohne Einkommensnachweis hört sich zunächst zu schön an um wahr zu sein, das ist er auch, denn ohne einen Nachweis über das Einkommen vergeben sowohl deutsche, als auch ausländische Banken so gut wie nie einen Kredit. Denn ein Kredit ohne Einkommensnachweis stellt für Banken ein zu großes finanzielles Risiko dar.
Daher haben es nicht nur Erwerbslose ohne Einkommen, sondern auch Selbständige und Freiberufler so schwer einen Kredit zu bekommen. Da Freiberufler und Selbständige zwar über Einkünfte verfügen, diese aber unregelmäßig und nicht vorhersehbar sind, haben sie es bei einer Kreditvergabe schwer, denn auch hier wäre nur ein Kredit ohne Einkommensnachweis möglich. Allerdings gibt es dennoch eine Möglichkeit einen Kredit zu erhalten, dafür muss man der Bank Sicherheiten vorweisen können, dazu können Immobilien, Kapitallebensversicherungen, aber auch ein Bürge zählen. Mit dem Nachweis von Sicherheiten ist demnach auch ein Kredit ohne Einkommensnachweis möglich.
Ein Bürge hingegen muss ein regelmäßiges Einkommens nachweisen, denn er muss die Kreditraten übernehmen, wenn der Kreditnehmer seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Aus diesem Grund sollte man es sich genau überlegen, ob und für wen man sich als Bürge zur Verfügung stellt.
Eine andere Alternative an Geld zu kommen, ohne einen Kredit ohne Einkommensnachweis zu beantragen ist ein privates Darlehen von Freunden oder der Familie, dieses kann man meist flexibler abzahlen und es ist auch kostengünstiger. Wer auf Nummer sicher gehen möchte und damit im Nachhinein keine Streitereien aufkommen, ist es sinnvoll alle getroffenen Vereinbarungen schriftlich festzuhalten, damit der Geldgeber eine Sicherheit hat.
Egal ob ein Kredit ohne Einkommensnachweis oder ein Privatdarlehen, man sollte sich vorher genau überlegen, ob man das Geld wirklich dringend braucht und vor allem ob man in der Lage ist es auch zurückzuzahlen.
Kredit von privat – im Internet ohne Schufa?
12. April 2011Seit einiger Zeit haben sich im Internet Börsen etabliert, die Kredite von privat an privat vermitteln. Das ist in Deutschland eigentlich nicht erlaubt. Das Geschäft des Geld Verleihens ist den Banken vorbehalten, die dazu eine staatliche Lizenz benötigen. Deshalb wird bei diesen Kreditbörsen für die Abwicklung eine Bank zwischengeschaltet, damit dem Gesetz Genüge getan ist. Doch ist damit nicht automatisch wieder die Schufa im Spiel?
Das muss nicht sein. Die Bank, die diese Kredite abwickelt, geht ja selbst keinerlei Risiko ein und hat deshalb keinen Grund, bei der Schufa anzufragen oder eine Meldung an die Schufa zu machen. Trotzdem sind diese Kredite nicht zwangsläufig Schufa-frei.
Der Grund ist, dass auch bei den Kreditbörsen die Schufa-Auskunft eine Möglichkeit ist, die Bonität des Kredit Suchenden nachzuweisen. Doch sind bei den Börsen unterschiedliche Sicherheitskonzepte im Einsatz. Während die eine die Schufa-Auskunft zwingend vorschreibt – und damit eben keine Schufa-freien Kredite vermittelt -, ist es bei einer anderen Börse wieder so, dass der Kreditnehmer bestimmt, welche Sicherheiten er seinem Kreditpartner anbietet. Das kann, muss aber nicht eine Schufa-Auskunft sein. Er kann beispielsweise, was heute auch schon möglich ist, etwa bei einem zum Kauf eines Autos bestimmten Kredit den Fahrzeugbrief als Sicherheit anbieten.
Es gibt also auch in diesem Segment die Möglichkeit, einen Schufa-freien Kredit zu bekommen. Natürlich muss sich ein Anleger finden, der trotz der fehlenden Schufa-Auskunft, die man dann in der Regel als negative Schufa auslegen kann, zu einer Kreditgewährung bereit ist. Doch bei einem guten Zinssatz kann ihm dieses Risiko als vertretbar erscheinen.
Kredit von privat – garantiert ohne Schufa
11. April 2011Beim Geld hört bekanntlich die Freundschaft auf. Und trotzdem kann es für beide Seiten sinnvoll sein, der Privatkredit nämlich. Es kann im Freundes-, Verwandten- oder Bekanntenkreis durchaus Menschen geben, die Geld übrig haben und dies zu mehr oder weniger guten Konditionen – heute meist zu weniger guten – bei der Bank anlegen und dann vom Ertrag auch noch Abgeltungssteuer zahlen müssen. Und auf der anderen Seite gibt es Menschen, die für eine konkrete Anschaffung, sei es ein Auto oder ein Haus, bei der Bank Kredit aufnehmen – wenn dem ein entsprechender Gegenwert als Sicherheit gegenübersteht, eigentlich etwas ganz Selbstverständliches.
Warum sollten beide Seiten nicht zusammenkommen? Beide profitieren davon. Der Anleger von höheren Zinsen, die er vom Kreditnehmer erhält, und dieser von niedrigeren Zinsen als die, die er an die Bank zahlen müsste. Und wenn es wirklich ein Kredit von Privat ist und der Kreditnehmer die Zinsen beim Finanzamt nicht geltend macht, dann hat auch der Kreditgeber keinen Grund, das Finanzamt zu belästigen.
Allerdings sollte man eines tun, damit die Freundschaft nicht aufhört: Man sollte ehrlich miteinander umgehen und nur dann Kredit nehmen, wenn man auch sicher sein kann, ihn zurückzuzahlen. Und das „Geschäft“ sollte schriftlich und so abgefasst sein, dass es auch im Falle von Streitigkeiten beweisbar bleibt – also Geld nicht etwa bar auf die Hand, sondern auf das Konto überweisen, damit man dies auch beweisen kann.
Ein solcher Kredit ist auch garantiert Schufa-frei. Weder gibt es eine Anfrage vom Kreditgeber, noch wird er irgendeine Mitteilung an die Schufa machen, wozu er gar nicht berechtigt wäre.
