Verbraucherschützer erreichen einen kleinen Etappensieg
16. Februar 2012
Wer eine Baufinanzierung hat, die er gerne vorzeitig tilgen will, der muss in diesem Fall sehr oft eine Gebühr zahlen, das ist bei vielen Banken durchaus üblich. Allerdings sind diese Gebühren gar nicht erlaubt nach einem Landgerichts-Urteil, das bisher aber noch nicht rechtskräftig ist.
Will ein Kunde in Zukunft ein Immobiliendarlehen schon eher zurückzahlen, dass muss er demnächst wahrscheinlich in bestimmten Fällen um einiges weniger dafür zahlen. Das Landgericht Frankfurt hat nun geurteilt, dass die Festlegung von einem pauschalen Berechnungsentgelts, das der Kunde in einem solchen Fall zahlen muss, rechtswidrig ist.
Es sei grundsätzlich so, dass die Kunden eine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen, wenn sie ihren Kredit vorzeitig abzahlen wollen. Der Anspruch der Bank auf diesen Betrag wird damit begründet, dass sie einen Anspruch hat auf einen Ausgleich, weil ihr ja durch die Ablösung des Kredits ein lukratives Zinsgeschäft entgeht, und diese Vorfälligkeitsentschädigung bleibt auch weiterhin erhalten, daran wird nicht gerüttelt.
Dann gibt es aber auch noch einige Banken, die dann dazu noch ein festes Entgelt ansetzen dafür, dass sie die Höhe, in der sich diese Vorfälligkeitsentschädigung befindet, überhaupt berechnen. Bei der Commerzbank sind dies beispielsweise 300 Euro, die als ein pauschales Berechnungsentgelt fällig werden. Dagegen hatte nun die Verbraucherzentrale in Baden-Württemberg geklagt, und sie hat sogar Recht bekommen. Gegen dieses Urteil kann die Commerzbank allerdings noch in die Berufung gehen. Ein Sprecher der Bank erklärte, dass man dieses zur Zeit noch kläre.
Der Verbraucherzentrale nach sind solche Arten von pauschalen Entgelten bei sehr vielen Banken durchaus üblich. Über 100 entsprechende Beschwerden liefen im letzten Jahr bei den Verbraucherschützern auf, und hier lag das Entgelt im Durchschnitt bei 150 Euro.
Dennoch ist es immer eine recht teure Angelegenheit für den Kunden, wenn er vorzeitig aussteigen will aus einem solchen Darlehen, denn die Vorfälligkeitsentschädigung verursacht in der Regel weitaus höhere Kosten, als dies das Berechnungsentgelt macht. So wird auch ein an sich günstiger Kredit sehr schnell zu einer teuren Angelegenheit, wenn man ihn vorzeitig ablösen möchte.
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Jetzt wird es noch schwieriger – Banken in der Eurozone wollen weniger Kredite vergeben
02. Februar 2012
Als wenn es für sehr viele nicht längst schwierig genug wäre, an einen benötigten Kredit zu kommen, jetzt ist herausgekommen, dass die Banken innerhalb der Eurozone jetzt noch weniger Kredite vergeben wollen. Hier denkt mittlerweile jede vierte der Banken darüber nach, ob sie ihre Kreditbedingungen verschärfen soll. Dies geht aus einer Umfrage hervor, die gemeinsam von der EZB und der Deutschen Bundesbank durchgeführt wurde. Dabei war es schon im letzten Quartal des vergangenen Jahres so gewesen, dass die Kredite restriktiver vergeben worden sind. Allerdings soll es angeblich so sein, dass die Standards für eine Kreditvergabe in Deutschland fast unverändert bleiben sollen.
Höhere Voraussetzungen müssten demnach vor allen Dingen Großunternehmen erfüllen, die einen recht langfristigen Bedarf an Finanzierungen haben. Aber auch die privaten Baufinanzierer sind hier nicht besser dran. Gerade bei den Banken in Südeuropa würden die Grundvoraussetzungen, die an eine Kreditvergabe geknüpft sind, sehr stark angezogen. Der Kreditbetrag, der im Dezember vergeben wurde, sank allein im Dezember um gesamt 37 Milliarden Euro. Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahre 2003 konnte man nicht mehr ein solches Defizit beobachten.
Der Grund dafür ist eigentlich recht einfach auszumachen, das sind die zunehmenden Probleme mit der Refinanzierung der ganzen Banken. Hier stecken natürlich gerade die Banken in Südeuropa in großen Schwierigkeiten. Oft sind gerade sie es, die die größten Gläubiger der Staaten sind, die nun in eine ziemliche Schieflage geraten sind. Die Beschaffung von Kapital wird hier noch einmal zusätzlich erschwert, weil viele Banken die Staatsanleihen von Griechenland, Portugal, Italien und Spanien besitzen, die einfach sehr risikobehaftet sind.
Allerdings belegt die Umfrage wohl auch, dass die Kreditvergabe innerhalb von Deutschland entgegen dem allgemeinen Trend in der Eurozone verläuft, zumindest bis jetzt noch. In Deutschland sei das Kreditgeschäft im letzten Quartal des Jahres 2011 fast unverändert verlaufen. Dazu gebe es noch einen positiven Ausblick auf das laufende Jahr, so das Umfrageergebnis. Zumindest für das erste Vierteljahr diesen Jahres ist geplant, dass die Kreditrichtlinien bei den Instituten, die an der Umfrage teilgenommen haben, weitestgehend unverändert bleiben. Befragt wurden hier insgesamt 124 Banken.
Da scheint es zunächst einmal Entwarnung zu geben, aber wenn man sich einmal das Politikgeschehen anschaut kann man sich denken, dass es so wahrscheinlich nicht allzu lange weiter gehen wird. Wie dem auch sei, ein Kredit trotz negativer Schufa wird auch weiterhin nicht möglich sein in Deutschland, und auch Selbständige oder Rentner werden immer Probleme haben, an das oft dringend benötigte Geld zu kommen.
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Momentan ist es einfach sehr modern, keine Werbung im Fernsehen kommt heute mehr ohne aus. Die Rede ist von den sogenannten Null-Prozent-Finanzierungen, die man häufig von großen Elektronikmärkten angeboten bekommt. Mal eben einen neuen Fernseher, oder auch den neuen Laptop, und das alles in Raten und ohne Zinsen, das ist sicherlich mehr als verlockend. Das Prinzip ist ganz einfach, man kauft den neuen Fernseher, und zahlt ihn ganz einfach in Raten ab anstatt in bar. Dafür muss man auch keinerlei Zusatzkosten zahlen, wobei dann der effektive Jahreszins logischerweise bei null Prozent liegt. So heißt es zumindest in der Werbung. Da fragt man sich natürlich, ob man sich auf diese Versprechen auch wirklich verlassen kann.
Geht man nach Frank Lackmann, tätig in der Verbraucherzentrale NRW, dann ist dies prinzipiell so. Er konnte beobachten, dass die Vertragsbedingungen, die an solchen Finanzierungsangeboten hängen, in der letzten Zeit recht verbraucherfreundlich geworden sind. Es sei seit ungefähr einem Jahr so, dass es sich bei den Angeboten dann wirklich um Null-Prozent-Finanzierungen handele, so Lackmann. Früher sei dies allerdings ganz anders gewesen, denn durch Bearbeitungsgebühren, teure Restschuldversicherungen und auch hohe Kosten für die Kontoführung wurden aus den null Prozent sehr schnell zehn Prozent und mehr.
In der heutigen Zeit sei es so, dass sich die Verbraucher wohl recht sicher sein könnten, dass die Finanzierungsbedingungen insgesamt in Ordnung sind. Zumindest sei dies der Fall bei den großen Handelsketten. Dennoch gebe es immer noch schwarze Schafe. Lackmann sagte, er könne den Verbrauchern lediglich raten, sich die Verträge immer ganz genau anzusehen. Vielerorts gebe es immer noch Fallstricke und auch versteckte Kosten. Dies könnte gerade bei den kleineren Einzelhandelsketten schnell der Fall sein, die einfach weniger im Fokus stehen der Öffentlichkeit.
Generell halten die Verbraucherschützer nicht sehr viel von diesen sogenannten Null-Prozent-Deals, auch wenn es so sei, dass die Finanzierung von der Form her in Ordnung ist. Im Endeffekt sei dies doch wieder nur eine Marketing-Trick, und dafür müsse letztendlich doch wieder jemand bezahlen, so Lackmann. Am Ende seien dies dann doch wieder die Kunden.
Die Verbraucherschützer konnten auch schon beobachten, dass sehr oft auch Auslaufmodelle durch eine solche Finanzierung etwas aufgehübscht werden. Oft reicht eine einfache Anfrage im Internet aus um festzustellen, dass man das gleiche Produkt woanders zu einem günstigeren Preis bekommt. Das Gesparte bei der Finanzierung kommt also beim Preis gleich wieder drauf.
Generell ist Lackmann der Ansicht, dass man von dieser Null-Prozent-Finanzierung lieber die Finger lassen sollte, denn oft wirkt dieser günstige Kredit als offizielle Einladung, um Schulden machen zu können. Diese Finanzierung suggeriere sehr oft, dass man sich etwas leisten könne, und dies sei sehr oft allerdings nicht der Fall, so Lackmann.
Diese Aussage wird auch belegt durch eine sehr aktuelle Untersuchung, die die Gesellschaft für Konsumforschung, kurz auch GfK, durchgeführt hat. In dieser Studie sagte mehr als die Hälfte der befragten Konsumenten, dass sie nicht zugegriffen hätten, wenn es nicht diesen Kredit gegeben hätte.
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Alle, die sich jemals nach einem Kredit im Internet umgesehen haben wissen ganz genau, dass es in diesem Bereich wirklich jede Menge schwarze Schafe gibt, wohl noch weitaus mehr, als dies in anderen Branchen der Fall ist. Dennoch ist es immer so, dass die Aussicht auf einen schnellen Kredit, mal eben so über das Internet, sehr verlockend sind. Dennoch hat die EU-Kommission herausgefunden, dass es bei sehr vielen Anbietern vorkommt, dass wichtige Informationen einfach verschwiegen werden oder so versteckt untergebracht sind, dass man sie gar nicht finden kann. So kann es rasch vorkommen, dass dieses schnelle Geld im Endeffekt so richtig teuer wird.
Die EU-Kommission ließ in allen Ländern der EU und auch in Island und Norwegen von den Aufsichtsbehörden dort Internetseiten prüfen, die Verbraucherkredite anboten. Insgesamt 500 solcher Seiten wurden überprüft, und das Ergebnis ist eindeutig. Beim Großteil der Seiten ist es so, dass hier sehr wichtige Verbraucherinformationen ganz einfach fehlten, die beispielsweise die Laufzeit oder auch den Zinssatz betreffen. Oder aber sie sind einfach nur irreführend beschrieben. Es sind demnach gerade einmal dreißig Prozent der Seiten, die die verbraucherrechtlichen Vorschriften auch wirklich einhalten. Diese Seiten bestanden den Test natürlich. In Deutschland wurden insgesamt 26 Seiten getestet, und davon wurden 20 beanstandet.
So kann es schnell vorkommen, dass einem ein Kredit viel teurer kommt, als man dies gedacht hat. Die Punkte, die am häufigsten bemängelt wurden waren zum einen, dass in der Werbung die vorgeschriebenen Angaben bezüglich Laufzeit und auch effektivem Jahreszins nicht enthalten waren, dies traf fast auf die Hälfte aller geprüften Seiten zu. Keine klaren Angaben bezüglich der Gesamtkosten gab es bei noch mehr als vierzig Prozent der Anbieter. Und bei zwanzig Prozent der Anbieterseiten wurden gleich noch die Kosten des gesamten Kredit entweder falsch dargestellt, oder auch sehr irreführend. In einigen Fällen wurde beispielsweise die Gebühr verschwiegen, die für eine obligatorische Versicherung erhoben wurde.
Natürlich gibt es hier Konsequenzen, die nationalen Aufsichtsbehörden sind angehalten, die Betreiber aller Seiten, die beanstandet wurden, zu Korrekturen und auch Klarstellungen der eigenen Angaben aufzufordern. Kommen diese dem Ganzen nicht nach, dann drohen hier Geldstrafen oder auch die Abschaltung der gesamten Webseite, das hängt vom jeweils nationalen Recht ab. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden bis zum Herbst von der EU-Kommission erwartet.
Bis dahin gilt, dass man auf jeden Fall die Augen offen halten sollte, das gilt für jeden herkömmlichen Kredit, den man im Internet beantragt genauso wie für all die Kredite ohne Schufa, die es im Netz im Angebot gibt. Im Zweifel sollte man immer auf die bewährten Anbieter zurückgreifen.
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Handeln bei einer falschen Schufa-Auskunft
29. Dezember 2011
Jeder weiß, dass es die Schufa gibt, und jeder weiß auch, dass sie dafür da ist, Daten zu sammeln über den Verlauf und auch die Höhe von Krediten. Weiterhin weiß man auch, dass man bei negativen Einträgen in der Schufa wirkliche Probleme haben wird, überhaupt noch irgendeinen Kredit zu bekommen. Das wird sowieso schon recht schwer im nächsten Jahr, wenn man sich einmal die Euro-Krise anschaut.
Die meisten wissen aber gar nicht, was in ihrer Schufa eigentlich wirklich drin steht. Früher war die Auskunft immer kostenpflichtig, und daher scheuten viele davor zurück, sich eine Selbstauskunft geben zu lassen. Jetzt sieht das aber anders aus, denn nun kann jeder Bürger einmal im Jahr eine Selbstauskunft beantragen, und das vollkommen kostenfrei. Dabei ist es so wichtig zu wissen, was dort überhaupt eingetragen ist, denn es kommt recht oft vor, dass dort falsche Angaben eintragen sind bezüglich des eigenen Kreditverlaufs. Dazu muss man wissen, dass die Schufa die Daten nur übermittelt bekommt, aber sie ist nicht verpflichtet, diese auch zu prüfen. Dann steht man bei der Bank und weiß gar nicht, warum der beantragte Kredit nicht bewilligt wird. Ehe es soweit kommt, sollte man auf jeden Fall die Auskunft einholen, um zu wissen, was alles bei der Schufa eingetragen ist.
Es ist auch ganz einfach, denn man kann den Antrag gleich online stellen, und zwar unter www.meineschufa.de . Bekommt man diese Auskunft dann sollte man den Inhalt ganz genau prüfen, und wenn irgendetwas darin nicht stimmt, sollte man auch etwas dagegen tun. Am besten schreibt man die Schufa so schnell wie möglich an. Das geht auf postalischem Wege oder natürlich auch per Email. Darin sollte man die Korrektur der Daten, die nicht stimmen, beantragen, egal welche der Daten falsch sind.
Drei Jahre, nachdem ein geschäftlicher Vorgang offiziell beendet wurde, müssen die eingetragenen Daten gelöscht werden. Dies gilt sowohl für alle Kredite als auch für Überziehungen und ähnliche Vorgänge, die dort gemeldet wurden. Da selbst die kleinsten negativen Zeichen dafür sorgen, dass man einen schlechten Schufa-Score bekommt ist es wichtig, dass alle Daten akribisch nachgeprüft und gegebenenfalls korrigiert werden. Sollte dieses Scoring-Modell schlecht aussehen, kann man nicht einmal einen neuen Handyvertrag bekommen. Daher sollte man auf jeden Fall nachprüfen, was in der Schufa steht, denn sonst wird es mit einem Kredit im nächsten Jahr sicherlich nichts.
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Das große Gerenne nach den Weihnachtsgeschenken ist ja nun endlich vorbei, dennoch sind die Städte schon wieder voll. Wer jetzt denkt, dass er sich Weihnachten nur eingebildet hat oder gar an ein Déjà-vu denkt, der kann ganz beruhigt sein. Der einzige Grund, warum die Städte schon wieder so voll sind, das sind die ganzen Schnäppchen, die die Einzelhändler nun anbieten. Die Lager sind voll, und die Ware muss raus. Dies gilt ganz besonders für Winterkleidung. Hier kann man wirklich sehr große Schnäppchen machen, und auch bei der Wintersportbekleidung sieht es nicht anders aus. Wer hier gute Sachen kaufen möchte, wird auch einiges an Geld benötigen, auch wenn es noch so günstig ist. Viele werden sich dann denken: Ich brauche einen Kredit. Das ist verständlich, kann man doch so viel sparen.
Gerade Familien können hier günstig einkaufen. Viele erwägen dann auch, sich einen kleinen Kredit aufzunehmen, denn einige der Sachen, die man günstig erstehen kann, halten teilweise ja auch sehr viele Jahre, und wer weiß, ob der nächste Winter wieder so mild wird, dass die Händler auf der Winterware sitzen bleiben. Da ist es besser, man sorgt gut vor. Gerade nach Weihnachten ist das Geld ja leider etwas knapp, daher kann man sich oft mit einem kurzfristigen Kredit etwas Luft verschaffen. Solch ein Kredit ist meistens auch sehr schnell wieder abbezahlt. Wer wirklich größere Anschaffungen plant, sollte darüber nachdenken, denn sehr viel günstiger als jetzt wird es wohl nicht mehr werden.
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Ein Kredit für Arbeitslose – auf jeden Fall möglich wenn die Voraussetzungen stimmen
10. Dezember 2011
Die Wirtschaftslage ist im Moment trotz der Eurokrise mehr als gut. Das wirkt sich auch auf den Arbeitslosenmarkt aus, und viele Arbeitslose haben nun einen neuen Job bekommen. Diese Entwicklung ist natürlich sehr gut, dennoch gibt es immer wieder Menschen, die von heute auf morgen nach langen Jahren der Arbeit in einer bestimmten Firma entlassen werden. Dann steht man da und muss schauen, wie man die Zeit bis zum nächsten Job überbrückt. Das ist oft gar nicht so einfach, denn man hat ja laufende Verpflichtungen, die erfüllt werden müssen.
Natürlich denkt man dann zuerst über einen Kredit nach, den man aber bei einer deutschen Bank ohne ein beständiges Einkommen, das zur Not gepfändet werden kann, mit Sicherheit nicht bekommen wird. Dennoch ist es für viele die einzige Lösung, zumindest bis der neue Job in Aussicht ist. In der heutigen Situation kann dies auch sehr schnell gehen. Wenn man es dann bei einer Bank in der Schweiz versucht sollte man nicht vergessen, dass auch ein Kredit für Arbeitslose dort nicht vergeben wird, wenn man nicht bestimmte Voraussetzungen erfüllt. Auch die ausländischen Banken wollen natürlich eine gewisse Sicherheit haben. Am besten wäre natürlich ein zweiter Kreditnehmer mit einem guten, festen Einkommen, aber auch ein Bürge wäre ein gute Lösung. Oft gibt es auch die Möglichkeit, einige Wertsachen als Sicherheit zu hinterlegen, aber das ist von Bank zu Bank verschieden, und das sollte zuerst ausgelotet werden. Generell ist es möglich, auch als Arbeitsloser einen Kredit zu erhalten, aber wer wirklich denkt, dass einem die Banken das Geld hinterherwerfen, der liegt auch bei ausländischen Banken verkehrt.
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Die Direktbanken liegen vor den Filialbanken
05. Dezember 2011
Jetzt wurde durch eine Studie belegt, was sich viele bereits gedacht haben, wenn es um Verbraucherkredite geht, sollte man auf jeden Fall genau Hinschauen. Diese Studie des Deutschen Instituts für Servicequalität, kurz auch DISQ genannt, hat hier festgestellt, dass es große Unterschiede gibt bezüglich der Konditionen und auch der Servicequalität. Gerade bei den Filialbanken sei es so, dass die Kreditnehmer immer öfter mit zu hohen Zinsen und auch einem schlechten Service abgespeist werden.
Untersucht wurden für diese Studie die Konditionen und die Servicequalität bei Ratenkrediten, und zwar von 15 Filialbanken, die überregional agieren und auch acht Direktbanken. Hier fielen vor allen Dingen die Berater der Filialbanken recht negativ auf. Diese drängten die Kunden zu einem Abschluss, und sie wiesen auch nicht korrekt hin auf die Kosten der Restschuldversicherungen, und oft wurden sogar unrichtige und gar schädliche Schufa-Anfragen gestellt.
Die Servicequalität der gesamten Filialbanken wurde insgesamt mit „ausreichend“ bewertet. Recht auffällig groß war hier bei den Instituten auch die Preisspanne. Hier wurden Ratenkredite angeboten die Effektivzinssätze hatten, die von 5,40 bis hin zu 10,99 Prozent reichten. Die besten Ergebnisse konnten in dieser Studie bei den Filialbanken die Postbank und auch die Sparda-Banken Berlin und Hamburg verzeichnen.
Sehr viel kundenfreundlicher waren hier die Direktbanken, wo es Bestnoten gab bei der Servicequalität und auch beim Effektivzinssatz. Dennoch wurde insgesamt bemängelt von der DISQ, dass die Transparenz auf dem gesamten Kreditmarkt momentan einfach zu gering ausgeprägt sei. Diese Studie basiert auf mehr als 800 Kontakten, hier sind 120 Testberatungen in den Filialen und auch mehr als 300 Anfragen enthalten, die per Email und Telefon getätigt wurden.
Wenn man dieses Ergebnis sieht, dann ist es wirklich kein Wunder, dass private Kredite immer öfter online beantragt werden.
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Die Banken lassen sich immer etwas Neues einfallen, und auch jetzt ist es wieder soweit. Das Eigenkapital aufstocken und sich von den Problemanleihen lösen, das ist momentan das, was im Fokus der Banken liegt. Darum helfen sie jetzt den Käufern weiter, und zwar mit Krediten, um die Finanzierung des Kaufs zu bewerkstelligen. Die europäischen Banken müssen eine neue Eigenkapitalquote erfüllen, die bei neun Prozent liegt, daher haben sie versprochen, dass sie ihre Anleihen um 775 Milliarden Euro verringern wollen, und zwar innerhalb der nächsten zwei Jahre. Also müssen die Anleihebestände reduziert werden. Das ist allerdings nicht so einfach aber dennoch sehr wichtig, gerade bei den Problempapieren. Dafür will man diese Papiere interessanter machen, und daher werden nun diese sogenannte Verkäuferfinanzierungen vergeben. Das sind spezielle Kredite, die an die potentiellen Käufer von diesen Anleihen vergeben werden.
Das ist eine recht neue Art der Geldbeschaffung, und sie erfreut sich einer immer größeren Beliebtheit. Die Käufer müssen, um diese Verkäuferfinanzierung zu bekommen, auf jeden Fall ausreichend Vermögenswerte haben, dennoch können sich viele potentielle Käufer ohne solche Kredite dieses Geschäft überhaupt nicht leisten. Das Problem ist hier eindeutig, dass es einfach viel zu viele recht durchschnittliche Anleihen gibt. Es gibt hier wohl eine große Lücke, zum einen zu riskant für irgendwelche andere Banken, und für Privatinvestoren nicht billig genug. Das ist die Ursache für diesen neuen und ungewöhnlichen Bankenweg. Momentan ist es daher fast unmöglich, diese Problempapiere überhaupt richtig verkaufen zu können. Das ist deshalb so, weil die Banken wohl am Anfang zu lange gezögert haben, beim Kauf Rabatte zu gewähren. Die Banken sind schon fast gezwungen zur Zeit, diese Verkäuferfinanzierungen auf jeden Fall anzubieten. Sonst könnten sie Verluste, die bei den üblichen Verkäufen entstehen, gar nicht erst verkraften.
Bildquelle: Gerd Altmann / pixelio.de
In Deutschland ist es so, dass die Deutschen auch im zweiten Quartal des Jahres 2011 wieder einiges an Vermögen ansparen konnte. Allerdings ist es im Vergleich zum ersten Quartal weniger, aber das war auch bereits in den Vorjahren so. Die Zahlen der Deutschen Bundesbank sagen aus, dass das Geldvermögen in den privaten Haushalten um fast 35 Milliarden Euro gestiegen ist, und zwar auf 4,76 Billionen Euro. Der Zuwachs zwischen Januar und März lag dagegen bei 48 Milliarden Euro. Auch dass die Zinsen momentan für die Guthaben sehr niedrig sind oder auch die allgemeine Unruhe an den gesamten Finanzmärkten halten die Bundesbürger wohl nicht ab, einen recht großen Teil ihres Geldes zu sparen.
Gerade Bankeinlagen, Ansprüche an Versicherungen und auch Wertpapiere konnten hier ein Plus verzeichnen. Bei den Bankeinlagen gab es im Zeitraum zwischen April und Juni des Jahres 2011 einen recht großen Zuwachs um zwanzig Milliarden Euro. Dabei ist es so, dass das Guthaben auf die sogenannten Sichteinlagen wie Girokonten oder auch das Tagesgeld um rund 14,7 Milliarden Euro stieg, und bei den Festgeldeinlagen oder auch Termineinlagen um 5,7 Milliarden Euro. Bei den Spareinlagen gab es ein geringes Minus von rund 0,5 Milliarden Euro.
Zur gleichen Zeit ist es so, dass auch die Verschuldung in den privaten Haushalten wieder anstieg. Hier wurden bis zum Juni dieses Jahres Werte von rund fünf Milliarden Euro an Krediten aufgenommen.
