Die privaten Haushalte in Deutschland brauchen trotz Sparkurs mehr an Krediten

25. November 2011 Feedback schreiben

In Deutschland ist es so, dass die Deutschen auch im zweiten Quartal des Jahres 2011 wieder einiges an Vermögen ansparen konnte. Allerdings ist es im Vergleich zum ersten Quartal weniger, aber das war auch bereits in den Vorjahren so. Die Zahlen der Deutschen Bundesbank sagen aus, dass das Geldvermögen in den privaten Haushalten um fast 35 Milliarden Euro gestiegen ist, und zwar auf 4,76 Billionen Euro. Der Zuwachs zwischen Januar und März lag dagegen bei 48 Milliarden Euro. Auch dass die Zinsen momentan für die Guthaben sehr niedrig sind oder auch die allgemeine Unruhe an den gesamten Finanzmärkten halten die Bundesbürger wohl nicht ab, einen recht großen Teil ihres Geldes zu sparen.

Gerade Bankeinlagen, Ansprüche an Versicherungen und auch Wertpapiere konnten hier ein Plus verzeichnen. Bei den Bankeinlagen gab es im Zeitraum zwischen April und Juni des Jahres 2011 einen recht großen Zuwachs um zwanzig Milliarden Euro. Dabei ist es so, dass das Guthaben auf die sogenannten Sichteinlagen wie Girokonten oder auch das Tagesgeld um rund 14,7 Milliarden Euro stieg, und bei den Festgeldeinlagen oder auch Termineinlagen um 5,7 Milliarden Euro. Bei den Spareinlagen gab es ein geringes Minus von rund 0,5 Milliarden Euro.

Zur gleichen Zeit ist es so, dass auch die Verschuldung in den privaten Haushalten wieder anstieg. Hier wurden bis zum Juni dieses Jahres Werte von rund fünf Milliarden Euro an Krediten aufgenommen.

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